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Die Werke Georges Simenon im Château de Montcaud, Hotel Provence Südfrankreich
Der Autor Georges Simenon erhält im Château de Montcaud seine eigene Bibliothek, Hotel Provence Südfrankreich
Salon im Château de Montcaud, Hotel Provence Südfrankreich
Simenon unter Bäumen im Chàteua de Montcaud, Hotel Provence Südfrankreich
Park Hotel Provence
Hotel Provence Südfrankreich

Georges Simenon – Maigret und das Schloss in Südfrankreich

Die ideale Ferienlektüre in drei Begriffen? Selbstverständlich sind Geschmäcker verschieden, trotzdem wage ich zu behaupten, dass «leicht», «spannend» und «zur Umgebung passend» für viele zutreffen würden.

Die perfekte Kombination

Einer, der perfekt beherrschte, seine Romane zugänglich aber mit psychologischem Tiefgrund und unvorhergesehenen Wendungen zu versetzen, war George Simenon – der vielleicht produktivste und erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Eine eigene Bibliothek

Das Château de Montcaud richtet im «Petit Salon», dem Eingang zum historischen Salon des Schlossgebäudes, eine dem belgischen Autor gewidmete Bibliothek ein. Dort liegen ab sofort eine grosse Anzahl der 117 grossen Romane («Romans Durs») und der 75 Kriminalromane mit Kommissar Maigret in französisch, italienisch, spanisch und sogar russisch zur Lektüre auf. Hinzu kommt die Neuauflage des Gesamtwerkes in deutscher Sprache, die derzeit im Zürcher Kampa Verlag erscheint. Simenons Sohn und Nachlassverwalter John Simenon war bei der Auswahl der Bücher unserer Bibliothek behilflich.

Berühmter Hauptdarsteller

Simenons bekanntester Protagonist ist Jules Maigret, seines Zeichens Pariser Hauptkommissar, der häufig auch zum Ermitteln in die Provinz gerufen wird. Neben seinem aussergewöhnlichen Spürsinn und seinem Interesse für die psychologischen Hintergründe einer Tat, zeichnet ihn seine Vorliebe für alles, was zu einem einfachen und genussvollen Leben gehört, aus. Glas Wein zur Lektüre gefällig?

Andere Romane

Neben der Maigretreihe und weiteren Kriminalromanen ohne den grossen Kommissar, hat George Simenon Bücher verfasst, welche heute gerne als seine grossen Romane («Romans Durs») bezeichnet werden. Der Autor erweitert in diesen sein dramatisches und literarisches Feld und erzählt Geschichten ohne sich an die Strukturen einer polizeilichen Untersuchung halten zu müssen. Es sind tiefgründige Beobachtungen menschlicher Schicksale und Charaktere.

Für Leute, über Leute

Der französische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger André Gide nannte Simenon den einzigen wirklichen Romancier unserer Zeit. Der Mensch, vor allem die kleinen Leute mit ihren Stärken und Schwächen, werden vorurteilslos und in einfacher Sprache portraitiert. Eine scharfe Beobachtungsgabe paart sich mit tiefem psychologischem Verständnis. Er verwendet schnörkellos nur wenig Worte um Menschen, Handlungen und Atmosphären präzise zu beschreiben.

Ein Tag unter Bäumen

Gemäss eigener Aussage brauchte Simenon im Schnitt acht bis zehn Tage, um einen Roman zu schreiben. Leicht lässt es sich während einem Aufenthalt, sei es an einem sonnigen Tag im Park oder bei Regenwetter in einem gemütlichen Sessel im Salon, einen Roman in einem Fluss lesen. Vielleicht werden es ja gar zwei – erfahrungsgemäss haben sie nämlich Suchtpotenzial.

Ein Traumpaar

Schnörkellos elegant, einfach luxuriös – Simenons Schreibstil passt so gut zum Château de Montcaud wie Kommissar Maigrets Passion für gutes Essen und feine Tropfen. Überzeugen Sie sich selbst!

Kurzbiographie

Georges Simenon, 1903 in Lüttich geboren, ist nach langjährigem Amerikaaufenthalt 1957 in die Schweiz gezogen. Er verstarb 1989 in Lausanne.

Anerkennung grosser Namen

Georges Simenon erfuhr grosse Bewunderung von renommierten Schriftstellerkollegen wie Colette, Julian Barnes, Henry Miller, Gabriel Garcia Marquez und William Boyd. Letzterer charakterisierte ihn “als Phänomen und Monolith in der literarischen Landschaft des zwanzigsten Jahrhunderts”. Als Jurypräsident des Filmfestivals von Cannes 1960 prämierte Simenon den Film “La Dolce Vita” des damals wenig bekannten Regisseurs Federico Fellini. Dieser wurde in der Folge zu einem langjährigen Freund. Ebenfalls freundschaftlich verbunden war Simenon mit Charlie Chaplin, seinem Nachbarn am Genfersee.