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Entdeckung im Schlosspark des Chateau de Montcaud

Wie im ersten Teil unserer Blogserie über die Transformation des Chateau de Montcaud erwähnt, standen wir bei unserem ersten Besuch vor einem verschlossenen Tor und blickten in einen verwilderten Park. Die Natur hatte hier ihren Auslauf genossen und sich bei ihrer Rückeroberung in den gesamten fünf Hektaren des Areals ausgebreitet.

In guten Händen

Klar war auch hier – mit Rasenmähen alleine ist es nicht getan, ein Profi musste hinzugezogen werden: im Forstingenieur und Landschaftsarchitekten Marc Brillat-Savarin haben wir einen renommierten Partner gefunden, welcher nicht nur über das nötige Know-how sondern auch über eine gehörige Portion Intuition und Fingerspitzengefühl für Bäume und Pflanzen verfügt, um diesem magischen Ort seine ursprüngliche Grandesse zurückzugeben.

Verjüngung des Parks

Die Diagnose des erfahrenen Arboristen war ernüchternd: Altersschwäche, Klimawandel und Pilzbefall waren der Grund, dass Jahrhunderte alte Bäume gefällt und Teile des Parks gerodet werden mussten. Über 200m³ Holz sind seit Beginn der Arbeiten im Schlosspark geschlagen worden. Geblieben sind kräftige Bäume, welche schon von Weitem hinter den Schlossmauern erblickt werden können. Auch im Unterholz hat das milde südfranzösische Klima die Pflanzen spriessen lassen und die in den Wald geschlagenen Lücken sind bereits wieder von neuen Schösslingen erobert worden. Ab Frühjahr 2018 werden zusätzlich junge Bäume in den Bestand aufgenommen.

Zurück zum Ursprung

Als Grundlage für die Gestaltung und Instandstellung des Schlossparks dienen die ursprünglichen Pläne von 1892. Die frei gelegten Wege laden wieder zu einem Spaziergang ein, der Rundgang der Schlossmauer entlang bietet sich als ideale Joggingstrecke an. Zwischen der wundersamen Flora und Fauna entdeckt der Promeneur Waldteiche und eine versteckte Grotte, Ruinen des ursprünglichen Gutsbesitzes und den Kanal der ehemaligen Seidenspinnerei.

Baummuseum

Über hundert verschiedene Baumarten können im Schlosspark gezählt werden; zwischen Ahorn und Kastanien stehen Gingko und Mammutbaum. Und in den Baumstrünken der gefällten Atlaszedern können mit etwas Musse die weit über hundertfünfzig Jahresringe der Baumriesen gezählt werden. Wer genau hinschaut, entdeckt zwischen den Ringen gar das neue Logo des Chateau de Montcaud.